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Verfemte Autorinnen und Autoren - Szenische Lesung

Im Mai 1933 brannten in Deutschland öffentlich und demonstrativ Bücher. Lang war die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“, das während der NS-Zeit aus Buchhandlungen und Bibliotheken verbannt wurde.
Unterdrückung und Zensur unliebsamer Autorinnen und Autoren gab es in Deutschland auch zu anderen Zeiten, etwa während der Weimarer Republik und in der ehemaligen DDR.
Am10. Mai 2019 veranstaltete die Bachgauschule Babenhausen in Kooperation mit dem Bund Deutscher PfadfinderInnen und dem Büro für Erinnerungskultur eine Lesung in der Stadtmühle Babenhausen.
Schülerinnen und Schüler der Bachgauschule sowie der Babenhäuser Bürgermeister Achim Knoke gaben der in Deutschland verschwiegenen, verbotenen, verfemten und verfolgten Literatur eindrucksvoll eine öffentliche Stimme. Noch heute bekannte Autoren, wie Erich Kästner, Klaus Mann und Stefan Zweig, wechselten ab mit möglicherweise weniger bekannten, etwa Irmgard Keun und Reiner Kunze.
Die Lesung ausgewählter Texte aus unterschiedlichen Phasen der Zensur wurde ergänzt durch beeindruckende szenische Darstellungen seitens der Schülerinnen und Schüler.