Fach Biologie

Biologie ist in der Einführungsphase verpflichtend und wird, um eine gute und einheitliche Grundlage für die Arbeit in der Qualifikationsphase zu schaffen, mit drei Stunden pro Woche unterrichtet.
So ist es möglich, das Jahresthema Zellbiologie in der Einführungsphase mit einem hohen praktischen Anteil (Versuche, Mikroskopieren, etc.) anschaulich zu gestalten.

Unsere Schülerinnen und Schüler wählen sehr häufig das Fach Biologie: in der Qualifikationsphase muss eine Naturwissenschaft durchgängig belegt werden.
So erfreuen sich Grund- und Leistungskurse in Biologie großer Beliebtheit. Diese werden drei bzw. fünf Stunden pro Woche unterrichtet.

Im Verlauf der Qualifikationsphasen werden Inhalte der Genetik, Ökologie und Stoffwechselphysiologie, Neurobiologie und Verhaltensbiologie sowie der Evolution behandelt. Dabei wird häufig auf die neuesten biologischen Erkenntnisse eingegangen und - wenn möglich – werden Beispiele am Menschen besprochen. Hierzu gehören Inhalte wie Erbkrankheiten, Krebserkrankungen und Stammzellen, ebenso wie die Frage nach der Entstehung von Aggressionen.
Die einzelnen Inhalte sind einerseits thematisch klar voneinander abgegrenzt und (theoretisch) unabhängig, jedoch werden auch immer wieder Vernetzungen, Parallelen und Abhängigkeiten aufgezeigt.

Der Unterricht findet in verschiedenen Formen wie z.B. Gruppen- und Partnerarbeiten, Referaten sowie Experimenten statt.
Exkursionen (z.B. das bioversum in Darmstadt oder der Besuch eines gentechnischen Labors in Heidelberg) ergänzen das in der Schule erfahrene theoretische Wissen.

Die im Unterricht erworbenen Kompetenzen (z.B. Analyse von Texte und Grafiken) sind nicht nur auf etliche andere Fächer übertragbar, sondern auch im späteren Leben von Nutzen.

Den Schülerinnen und Schülern soll jenseits der bloßen Fakten Verständnis für biologische Vorgänge und die Natur vermittelt werden, sodass sie ein Gespür für die Verantwortung gegenüber sich selbst und ihrer Umwelt, Problembewusstsein sowie Strategien zur Problemlösung entwickeln.