Fach Evangelische Religion

Evangelische Religion wird in der Einführungsphase 2-stündig und in der Qualifikationsphase 3-stündig unterrichtet. Als verbindliches Unterrichtsfach des Fachbereiches II ist Evangelische Religion ein gern gewähltes Prüfungsfach im Abitur (Voraussetzung: durchgängige Belegung von E1 bis Q4).

Mit den Themen „Menschen und Religion“ und „Deutungen der Wirklichkeit und die Bibel“ lernen die Schülerinnen und Schüler die Phänomene von Religion erkennen und deuten sowie die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens zu verstehen. Einblicke in andere Religionen helfen, Vergleiche zu ziehen und Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Das Ziel des evangelischen Religionsunterrichts in der Qualifikationsphase ist, den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Wissen über die Grundlagen des Christentums zu vermitteln. Dazu dienen die Themen „Jesus Christus“ (Q1), „Gott (Q2), „Christliche Menschenbilder und Ethik“ (Q3) und „Kirche und Christsein in der globalen Welt“ (Q4).
Fragen wie „Wer war Jesus Christus?“, „Kann man Gott beweisen?“, „Wie kann ich nach christlichen Maßstäben leben?“ und „Warum lässt Gott das Leid in der Welt zu?“ etc.  stehen im Zentrum des Unterrichts.
Neben der reinen Wissensvermittlung sind die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, zu den jeweiligen Themen eine eigene Position zu entwickeln, kritisch nachzufragen und Vergleiche zu ihrer Lebenswelt herzustellen. Dies wird immer dann besonders in den Vordergrund gerückt, wenn es um Grundfragen des Lebens (Leid, Tod, moralisches Handeln etc.) geht.
Die Teilnahme am Religionsunterricht setzt keine Kirchenzugehörigkeit voraus.