Fach Latein

Der Unterricht im Fach Latein endet für die meisten Schülerinnen und Schüler mit dem Erwerb des Latinums – für Lernende mit Latein als 2. Fremdsprache nach der Einführungs-phase, für Lernende mit Latein als 3. Fremdsprache nach der Qualifikationsphase.
Aus diesem Grund wird Latein in der Qualifikationsphase jahrgangsübergreifend unterrichtet, und zwar mit 3 Wochenstunden wie auch in der Einführungsphase.

In der Oberstufe wird lateinische Literatur verschiedener Autoren übersetzt, analysiert und interpretiert.
Eine Rede Ciceros und die Metamorphosen Ovids – eine Sammlung antiker Mythen – sind Unterrichtsstoff in der Einführungsphase. In der Qualifikationsphase lernen die Schüler und Schülerinnen die Grundlagen antiker Philosophie, antike Rhetorik im Vergleich mit modernen Rhetorikratgebern, die neue Staatsform des Kaisertums und politische Propaganda sowie verschiedene Gedichte und ihre Wirkungsgeschichte kennen.

Ziel dieser Lektüre ist es einerseits, die Lernenden mit den Grundlagen unserer Kultur vertraut zu machen und sie andererseits zu einem kritischen Umgang mit Sprache allgemein zu befähigen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler durch die Übersetzungsarbeit eine differenzierte Ausdrucksweise in der deutschen Sprache.
Auch Schülerinnen und Schüler, die das Latinum nicht erreichen, können sich diese Fähigkeiten aneignen und sie in anderen Fächern bzw. im allgemeinen Umgang mit Texten nutzen.