Fach Musik

In der gymnasialen Oberstufe besteht die Möglichkeit, zwischen den Fächern Musik und Kunst zu wählen. Ein späterer Wechsel ist prinzipiell möglich, sollte aber spätestens zum Ende der Einführungsphase erfolgen.
Unbestritten ist es kein Nachteil für den Musikunterricht, wenn man ein Instrument spielen kann. Denn man kennt schon die Notation der Musik, unter Umständen auch vielleicht Dreiklang und Tonleiter. Damit hat sich’s aber auch schon. Denn im Musikunterricht der Oberstufe werden alle (!) Schüler viel Neues kennenlernen, was mit dem eigenen Instrumentalspiel nichts zu tun hat!

In der Einführungsphase geht es vorrangig  darum, die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten in der Qualifikationsphase zu schaffen.
Dies ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil die Kursergebnisse der ersten zwei Halbjahre der Qualifikationsphase verbindlich in die Gesamtqualifikation einzubringen sind.
Neben der Sicherung der Grundlagen in Musiktheorie findet auch eine Einführung in die Methoden der Musikbetrachtung und Musikanalyse statt. Ausgangspunkt ist hier immer der konkrete Wissensstand, den die Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe mitbringen.

Die Arbeit in der Qualifikationsphase setzt sichere Kenntnisse der musikalischen Grundlagen aus der Einführungsphase voraus. Zu Beginn der Qualifikationsphase geht es noch um musikalische Formen. Im weiteren Verlauf des Unterrichts geraten aber zunehmend die Wechselbeziehungen zwischen Musik und den anderen Künsten sowie zwischen Musik und der Gesellschaft in den Fokus der Betrachtung. Deshalb erhalten beispielsweise auch Malerei, Architektur und Tanz ihren Platz im Unterricht. Ebenso werden die Einflüsse von Politik und Gesellschaft auf die Musik ausführlich thematisiert.